
Die letzten Tage in Deutschland waren wunderschön. Ich habe mich von allen möglichen Leuten verabschiedet und mit meiner Mutter meinen Koffer gepackt. Da der Koffer Übergepäck hatte, mussten wir mehrere male umpacken und ich musste schließlich ein paar Sachen zuhause lassen. Aber meine Mutter meinte sie würde mir das in den nächsten Monaten hinterher schicken. Ich bin sehr froh, dass ich am letzten Tag etwas zu tun hatte, sonst hätte ich zu viel über den Flug nachgedacht und mich echt verrückt damit gemacht.
Am Sonntag, den 01.09. haben wir uns dann um kurz vor sieben auf den Weg nach Frankfurt gemacht. Ich bin so froh, auch noch im Nachhinein, dass meine Familie mich nach Frankfurt gebracht hat, da ich diese Fahrt nochmal sehr genossen habe.
Die Verabschiedung von meiner Familie ging mir viel zu schnell. Es war an sich sehr gut, aber es ist hart zu wissen, dass man sie zehn Monate nicht mehr in Person sehen wird und sie nicht einfach mal so in den Arm nehmen kann, wenn es einem schlecht geht. Natürlich gibt es Skype, What´s App und so was, aber es ist nicht dasselbe und ich vermisse sie im Moment noch sehr dolle. Ich denke aber das es besser wird.
Kommen wir wieder zurück zum Flug. Die Begleitung des Fluges konnte uns leider nicht Begleiten und meine Mutter meinte ironischer Weise noch, es sein nicht so schlimm solange dies das einzige ist, was passiert. Natürlich blieb es nicht dabei. An sich hätte ich in Montreal vier Stunden Aufenthalt gehabt, doch der Flug hatte leider fast zwei Stunden Verspätung. Zum Glück habe ich noch herausgefunden, dass zwei Jungs auch nach St. John’s fliegen. Schlussendlich saßen wir eine Stunde vor Abflug immer noch bei der Immigration. Daher haben leider den Flug verpasst. Also mussten wir den Flug neu buchen und da es erst um 12:45 Uhr (Zeit in Montreal) am nächsten Tag einen neuen Flug gab, wurden wir in einem Hotel untergebracht. Das Hotel lag mitten in der Innenstadt, hatte vier Sterne und war echt super schön. Ich war sehr froh, dass ich nicht alleine war.
Am nächsten Tag hat alles super funktioniert und so sind wir um halb fünf Uhr nachmittags in St. John´s angekommen. Meine Gastfamilie war von Anfang an sehr freundlich und wir sind, nachdem wir mein Gepäck zum Haus gebracht haben, an den Strand gefahren und haben Marshmallows gegrillt. Es war sehr schön und ich kam mir vor, wie in einem Film.



Anschießend haben wir etwas gegessen und sind wieder zurückgefahren. Ich habe dann mein Koffer ausgeräumt und bin schlafen gegangen.
Der nächste Morgen war nicht einfach für mich. Ich bin aufgewacht und hatte schreckliches Heimweh. Es wurde aber besser, da wir nach dem Frühstück nach Cape Spear gefahren sind.

Dies ist ein alter Leuchtturm aus dem zweiten Weltkrieg.


Danach haben wir noch ein paar Schulsachen für mich besorgt und haben eine SIM karte gekauft. Beim Einrichten hat mein Vater mir dann geholfen und ich habe ungefähr anderthalb Stunden mit ihnen geredet, was sehr geholfen hat. Danach habe ich bis zum Abendessen ferngesehen. Das Abendessen hat super Spaß gemacht, wir haben als alle fertig waren viel gelacht und viel geredet. Ich habe ihnen die Gastgeschenke übergeben und sie haben sich sehr gefreut. Außerdem haben sie anschließend versucht deutsch zu sprechen, was nicht sehr gut funktioniert hat. Nach dem Abendessen habe ich mit dem jüngeren Bruder und dem Vater ein Spiel gespielt, es war sehr lustig und hat echt viel Spaß gemacht.
Und so sind wir bei heute angelangt. Heute Morgen war ich Joggen und habe die Gegend ein bisschen erkundet.


Anschließend habe ich mit Mama geskypt, da es mir wieder nicht so gut ging. Am Morgen ist es am schlimmsten. Ich werde jetzt ein bisschen Netflix gucken und wenn der ältere Bruder aus der Schule wieder kommt zeigt er uns die Gegend noch ein bisschen. Morgen ist der Orientation Day und Montag beginnt dann endlich die Schule. Ich hätte niemals gedacht das ich das mal sagen würde, aber ich freue mich sehr dolle auf die Schule, habe aber gleichzeitig auch ein bisschen Angst. Abschließend kann ich sagen, dass die ersten Tage sehr Anstrengend und schwer sind und ich sehr dankbar über die Unterstützung von Zuhause bin, aber es wird hoffentlich besser.
Liebe Anne!
Wir freuen uns sehr, dass wir Dich in dieser Zeit begleiten können und freuen uns schon auf viele, viele weitere Zeilen und Bilder!!
Liebe Grüße Tante Gila und Onkel Hansfried💕💕💕
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Vielen Dank und ich werde euch weiter auf dem laufenden halten😊💕
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Liebes Trinchen, danke für die ersten Eindrücke und Bilder. Ich bin mir sicher, dass es dir ganz bald besser geht und du eine tolle Zeit haben wirst. Wünsche dir ganz viel Spaß mit deiner Gastfamilie und in der Schule. Bleib einfach wie du bist. Super stolze und ganz, ganz liebe Grüße aus Hamburg 😘 Dodo
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Vielen Dank, im Moment geht es und ich denke auch das es eine tolle Zeit wird, aufjedenfall wird es eine super Erfahrung! Liebe Grüße zurück😘
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